© Pint of Science, 2026. Alle Rechte vorbehalten.
Von lebensbedrohlichen Bedingungen bis hin zu faszinierenden Einblicken in die Regeneration: Es erwartet euch ein Abend voller spannender Entdeckungen. Gemeinsam reisen wir ins Tierreich, um mehr über Gehirne und vielleicht sogar über uns selbst zu lernen.
Was Würmer denken
Stephanie J. Eder
(Doktorandin)
In den Neurowissenschaften untersucht man gerne Tiere, in deren Gehirne man genauer hineinsehen kann, wie z.B. den kleinen Wurm C. elegans. Dem können wir sogar live beim Denken zuschauen! Einige dieser „Gedankenmuster“ finden sich auch in anderen Tieren wieder – vielleicht auch bei uns. Ich untersuche diese Muster in einer für die Tiere überlebenswichtigen Situation: Wenn sie mit einem wurmfressenden Pilz interagieren…und auch, wie sich ihre Gehirnaktivität über die Generationen verändern kann.
Just Keep Swimming: Wie Axolotl ihr Nervensystem regenerieren
Carina Seidl
(Postdoktorandin der Molekularen Biotechnologie)
Was für uns unmöglich klingt, ist für den Axolotl selbstverständlich: Er kann sein Rückenmark nach einer Verletzung vollständig regenerieren. Axolotl können nicht nur Muskeln, sondern auch ganze Nervenschaltkreise neu bilden – die Netzwerke, die Bewegung steuern. In meiner Forschung untersuche ich, wie und ab wann diese motorischen Netzwerke nach Verlust wieder funktionieren. Überraschend: Die Tiere beginnen schon früh wieder zu schwimmen, andere Funktionen kommen jedoch erst später zurück. Wie baut der Axolotl seine Bewegungssteuerung neu auf? Und was können wir davon lernen?
© die Mitwirkenden OpenStreetMap