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Wie gestalten wir Flüsse klimafest für Mensch und Natur? Und wie überlebten Haie den Asteroiden, der die Dinosaurier auslöschte? Resilienz-Strategien: von nachhaltigem Flussmanagement bis zu Haizahn-Fossilien, die erklären, warum Haie seit 400 Millionen Jahren überleben.
Flussbau: Quo Vadis? Flusslandschaften für die Zukunft denken.
Christoph Hauer
(Assistenzprofessor für Wasserbau und Fließgewässerforschung )
Der Klimawandel erwärmt Europa am schnellsten und verändert dadurch die Wasserversorgung, die Ressourcennutzung und das Gefahrenmanagement mit unterschiedlichen regionalen Ausprägungen. Flüsse und ihre Einzugsgebiete spielen hier eine zentrale Rolle, da sie sowohl in den Aspekten der „Resilienz“ als auch „Nutzung“ entscheidend sind. Anhand konkreter Fallbeispiele aus Europa, aktueller Richtlinien und zukünftiger Modelle zeigt der Vortrag, wohin sich unsere Flüsse und Flusslandschaften entwickeln müssen. Wie können wir Flüsse so gestalten, dass sie Natur und Gesellschaft optimal versorgen?
In einem Land vor unserer Zeit: Wie überlebten Haie den Dino-Killer-Asteroiden?
Mara Reichenberg
( Masterstudentin, Universität Wien, Institut für Paläontologie)
Zuerst der Big Bang, dann die „Big Five“: Zwischen Überleben und Aussterben liegen erdgeschichtlich oft nur Wimpernschläge. Haie existieren seit rund 400 Millionen Jahren, überstanden seitdem alle Massenaussterbe-Events und gelten als erfolgreichste Wirbeltiergruppe mit der längsten evolutionären Geschichte. Wie sich das letzte großeAussterben vor 66 Millionen Jahren, dem auch die Dinosaurier zum Opfer fielen, auf Haie auswirkte, ist jedoch kaum erforscht. Wir wühlen uns durch tonnenweise Gestein und fördern tausende Haizähne zutage, welche uns helfen, diese Erfolgsgeschichte zu verstehen.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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