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Zwei Vorträge, zwei Welten: Wir reisen von den kleinsten Strukturen des Lebens bis zu den ältesten Galaxien. Wir zeigen, wie modernste Forschung Verborgenes sichtbar macht – nah bei uns und unvorstellbar weit weg.
Hold still, this is going to be Molecular!
Bettina Zens
(Spezialistin für Cryo-Elektronenmikroskopie)
Valentin Hodirnau
(Spezialist für Cryo-Elektronenmikroskopie)
Selbst Adleraugen können mit bloßem Auge nichts erkennen, das kleiner als ein Haar ist – etwa 1/10 mm. Unser Ziel ist es, die verborgenen Welten in Geweben und Zellen genauer zu erforschen. Dafür nutzen wir modernste Technologie. Biologische Proben werden bei -180 °C gefroren, mit Cryo-Ionenstrahlen modelliert und mit Cryo-Elektronenmikroskopie sichtbar gemacht. So können wir Strukturen wie Kollagen, Nervenzellenkontakte oder Viren bis auf 1/100.000 mm genau sehen.
Galaktische Archäologie: Die Suche nach der verborgenen Vergangenheit unserer Nachbargalaxien
Sabine Thater
(Universitätassistenz im Bereich Astrophysik)
Wie sind die gewaltigen Sterneninseln in unserer kosmischen Nachbarschaft entstanden? Während Archäologen im Boden graben, nutzen Astronomen das Licht ferner Sterne als Zeitmaschine. Dieser Vortrag folgt den Spuren unserer ältesten Nachbarn, den frühen Galaxien. Diese „kosmischen Fossilien“ haben ihre Sternentstehung beendet, bewahren jedoch in ihrem Inneren die chemischen Fingerabdrücke ihrer Geschichte. Wir reisen zurück zu den Momenten, in denen ihr „stilles“ Leuchten von einer dramatischen Entstehung erzählt.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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Staudingergasse 10, 1200 Wien, Österreich
2026-05-18
Im Strudel von Materie und Rohstoffen
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Staudingergasse 10, 1200 Wien, Österreich