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Wir begeben uns auf eine geographische Reise durch die Welt und erkunden, wie Geographie selbst Macht entfaltet und wie sie „gemacht“ wird. Die Einblicke des Abends reichen von Nationalparks, die Nationen prägen, zu KI-gestützten Ansätzen, die humangeographische Forschung beeinflussen.
Nationalpark trifft Nation: Wie über Naturschutz und Kulturerbe Nationen ausgehandelt werden
Jessica Balling
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) und Lehrbeauftragte)
Nationalparks gelten in westlichen Gesellschaften oft als Orte „unberührter Natur“ und dienen der Erholung. Doch schon der Name verrät: Hier spielt auch die „Nation“ eine Rolle. So wurde der Yellowstone 1872 als erster Nationalpark gegründet, um eine idealisierte Vorstellung von vermeintlicher „Wildnis“ als Symbol der USA zu etablieren. In ihrem Beitrag beleuchtet Jessica am Beispiel Argentiniens (Feuerland) und Sloweniens (Triglav), wie Nationalparks unser Bild von Nationen prägen und was das mit dem Verständnis von Naturschutz und Kulturerbe zu tun hat.
Als Tatsache prägt sie unser Leben: Über das Verhältnis von Künstlicher Intelligenz und Humangeographie
Jacob Heuser
(Doktorand und Lehrender im Institut für Geographie der Universität Innsbruck)
Die Technologie der Künstlichen Intelligenz ist in der Welt und wird nicht mehr verschwinden. Als Tatsache prägt sie unser aller Leben. Diese Entwicklung macht vor den Universitäten nicht halt. Ob in der Klimaforschung, den Literaturwissenschaften, der Informatik oder der Humangeographie - so gut wie jede Disziplin ist von dieser rasanten technologischen Entwicklung betroffen. Dabei erscheint Künstliche Intelligenz auf der einen Seite als nützliches Werkzeug, während sie gleichermaßen die Grundpfeiler des wissenschaftlichen Betriebs an den Universitäten in Frage stellt. In seinem Beitrag beleuchtet Jacob, wie die Künstliche Intelligenz die Disziplin der Humangeographie dazu auffordert, sich auf die etablierte Praxis des Geographie-Machens zu fokussieren und gleichermaßen neue Perspektiven und Forschungsfelder eröffnet.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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