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Wie „hackt“ man die Welt? Mit Simulationen, Modellen und Neugier. Die Vorträge führen vom kosmischen Netz des Universums bis in die ultraschnelle Welt chemischer Reaktionen und zeigen, wie Forschung den Rätseln der Physik und nachhaltiger Energie auf die Spur kommt.
Vom großen Fang im kosmischen Netz
Oliver Hahn
(Professor im Bereich Astrophysik)
Die großräumige Struktur des Universums – das kosmische Netz – ist das Ergebnis von 14 Milliarden Jahren Entwicklung. Es enthält Hinweise auf die größten Rätsel der Physik: die Natur der Dunklen Materie und Energie sowie die Phase der kosmischen Inflation. Da sich diese Bedingungen nicht im Labor nachstellen lassen, simulieren wir ganze Universen auf Supercomputern. Der Vergleich von Simulationen und Beobachtungen zeigt, welche Modelle unsere Realität am besten beschreiben. Der Vortrag gibt Einblick in die Suche nach dem „großen Fang“: nach Hinweisen auf die größten offenen Fragen der Physik.
Chemie ohne Reagenzglas: Molekülen im Computer zuschauen
Simon Tippner
(Doktorand (Theoretische Chemie))
Chemische Reaktionen passieren in einer Welt, die viel zu klein und zu schnell ist, um direkt beobachtet zu werden. Mit modernen Computersimulationen können wir Molekülen jedoch beim Arbeiten zusehen. Der Vortrag zeigt, wie theoretische Chemie dabei hilft zu verstehen, wie Licht genutzt werden kann, um chemische Reaktionen anzutreiben – ein wichtiger Schritt für nachhaltige Energietechnologien und künstliche Photosynthese.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
Weitere Veranstaltungen in Anton Frank
2026-05-18
Sternenstaub und exotische Atome
Anton Frank
Gymnasiumstraße 25, 1180 Wien, Österreich
2026-05-20
Idee - Design - Produkt: Bakterien als Mikrofabrik
Anton Frank
Gymnasiumstraße 25, 1180 Wien, Österreich