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Von Pilzen im Wald bis Mikroben im Darm, Lebewesen sind erstaunlich vernetzt! Zwei Forschende zeigen, wie Pflanzen und Pilze zusammenarbeiten und welche Rolle uralte Archaeen in unserem Körper spielen. Eine Reise durch die unsichtbaren Verbindungen des Lebens.
Über die Symbiose von Pilzen und Pflanzen
Philipp Spiegel
(PhD candidate, Fungal Ecology Lab. Center for Microbiology & Environmental Systems Science. University of Vienna)
Organismen, besonders Pilze und Pflanzen, leben selten allein! Ich nehme euch mit auf eine Reise in die Welt der Symbiosen: Ins verborgene Beziehungsleben von Pilzen und Pflanzen. Meine Forschung reicht von wurzelbesiedelnden Mykorrhizapilzen hin zu endophytischen Pilzen und deren ökologische Auswirkungen. Mit kontrollierten Indoor- und Feldexperimenten, DNA-Analysen und Isotopenmessungen beleuchten wir diese Systeme. Wer versteht, wie Pilze mit Pflanzen interagieren, kann ihre Gemeinschaften erhalten oder gezielt fördern um mehr ökologische Resilienz zu schaffen.
Bauchgefühl von Archaeen in unserem Darm.
Nika Pende
(Post-doctoral research at the University of Vienna)
Archaeen sind einzellige Mikroorganismen, die überall in der Umwelt vorkommen, besonders weit verbreitet sind und das Treibhausgas Methan produzieren. Sie sind ein fester Bestandteil des menschlichen Magen-Darm-Trakts, doch über ihren Einfluss auf unsere Gesundheit ist nur wenig bekannt. Auch viele grundlegende zelluläre Prozesse bei Archaeen sind noch weitgehend unerforscht. In meiner Forschung befasse ich mich mit der Zellteilung von dem Archaeum Methanobrevibacter smithii, das am häufigsten im menschlichen Darm vorkommt.
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