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Pflanzen sind Meister der Anpassung: Kartoffeln steuern ihre Knollenbildung präzise nach Umweltreizen, während Clusia flexibel ihre Fotosynthese umstellt. Diese Strategien zeigen, wie Pflanzen auf Stress reagieren – und liefern Ansätze für klimaresiliente Landwirtschaft.
Vom Umweltsignal zur Knolle der Kartoffel
Bernhard Wurzinger
(Post-doctoral researcher)
Kartoffelpflanzen gehören weltweit zu den wichtigsten Kulturpflanzen. Die komplexe Erbgut der landwirtschaftlich genutzten Kartoffelpflanzen erschwerte bisher die genaue Aufklärung der Zusammenhänge zwischen Kartoffel-Knollenentwicklung und schwankenden Umweltbedingungen. Neue experimentelle Methoden erlauben uns nun diese Wissenslücken zu schließen. Im Rahmen des Vortrags möchte ich Ihnen daher näherbringen, wie Kartoffelpflanzen Änderungen in ihrer Umwelt wahrnehmen und wie diese im Zusammenhang mit der Kartoffelknollen Entwicklung stehen.
Cluisa: die Meisterin der pflanzlichen Anpassung
Hannes Kramml
(PhD student)
Die tropische Pflanzengattung Clusia zeichnet sich durch eine außergewöhnliche physiologische Flexibilität aus: Sie kann bei Stress zwischen verschiedenen Fotosynthesewegen wechseln. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihr, auf wechselnde Umweltbedingungen wie Trockenheit oder Lichtstress effizient zu reagieren. Der Vortrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Unterschiede der Fotosyntheseformen und zeigt, warum Clusia aufgrund ihrer ökophysiologische Anpassungsstrategien von besonderem Interesse für uns im Bezug auf den Klima Wandel ist.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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