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Pilze sind zentrale Akteure im Ökosystem: Sie reagieren auf Umweltreize, beeinflussen das Wachstum von Pflanzen und die Gesundheit von Bäumen. Aktuelle Forschung zeigt ihre Rolle und Potenzial im Pflanzenschutz und für klimafitte Wälder.
Warum auch Pilze einen Jetlag bekommen
Monika Schmoll
(Post-doctoral researcher)
Pilze wachsen fast überall und halten extremste Bedingungen aus - man findet sie auf Felsen, in der Arktis, in der Wüste und sogar in Tschernobyl. Dafür nutzen sie ausgeklügelte Mechanismen und Sensoren. Gleichzeitig verteidigen und vermehren sie Ressourcen, sie reagieren sogar auf Licht und haben eine biologische Uhr. All das braucht Energie, die sie sich gut einteilen müssen. Der Vortrag zeigt, wie Pilze ihren Alltag organisieren und ob was wir davon lernen können?
Kleine Pilze mit großer Wirkung
Pascal Rabl
(Doktorand in der Abteilung Forstpathologie/Forstschutz)
ilze unserer Wälder sind mehr als „Schwammerl“: Sie können Bäume schwächen und Krankheiten auslösen, aber auch gezielt für den Pflanzenschutz genutzt werden. Der Vortrag gibt Einblick in aktuelle Forschung zu Baumkrankheiten in Österreich und zeigt, wie Pilze die Gesundheit, Stabilität und Zukunft unserer Wälder mitbestimmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Schlauchpilze und ihre Auswirkungen auf Klima fitte Baumarten, etwa bei Tannenkrebs oder dem Eschentriebsterben. Zugleich wird gezeigt, wie der gezielte Einsatz von Verticillium nonalfalfae neue Perspektiven im biologischen Pflanzenschutz eröffnet. So wird deutlich, wie wichtig das Verständnis dieser Pilze für die Balance zwischen Waldgesundheit, Biodiversität und Nutzung ist.
© die Mitwirkenden OpenStreetMap
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